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"Wir sind dann wohl die Angehörigen. Die Geschichte einer Entführung."

Musiker, Musikproduzent und Autor Johann Scheerer. Fotos: Lutz Jaffé

 

Am Morgen des 26. März 1996 erfuhr der damals 13-jährige Johann Scheerer, Sohn des Geisteswissenschaftlers und Mäzens Jan Philipp Reemtsma, von der Entführung seines Vaters. Bewegend und fesselnd  beschrieb Scheerer ca. zwanzig Jahre später in seinem Buch „Wir sind dann wohl die Angehörigen. Die Geschichte einer Entführung“ aus der sehr persönlichen Sicht des 13-Jährigen die 33 Tage der Angst und Unsicherheit.

v.l. Johann Scheerer, Kinder- und Jugendpsychiaterin Kerstin Stellermann-Strehlow, Moderatorin Kerstin von Stürmer und Adelina Michalk, Jugendbeauftragte beim WEISSEN RING und Initiatorin der Veranstaltung.

 

Ein Besuch seiner Lesung im vergangenen Jahr begeisterte die Jugendbeauftragte des WEISSEN RINGS, Adelina Michalk, so sehr, dass sie dem Landesvorstand vorschlug, mit Scheerer eine Veranstaltung im 40. Jubiläumsjahr des Hamburger Landesverbands durchzuführen. Der WEISSE RING Hamburg freute sich, am vergangenen Samstag in das Literaturhauscafé einladen zu können, in dessen großem Saal Scheerer Passagen aus seinem Buch las und anschließend mit der Kinder- und Jugendpsychiaterin  Dr. med. Kerstin Stellermann-Strehlow ein Gespräch zu den Themen Opferwerdung und die Möglichkeiten der Nachsorge führte, moderiert von der Redakteurin Kerstin von Stürmer.

 

Scheerer während seiner berührenden Lesung.